KOSTENLOSES EINSTIEGSHEFT · 30 SEITEN
Der psychopathologische Befund – erst verstehen, dann lernen
Erzählt statt aufgelistet
Zweihundertsechzig Fremdwörter, sechzehn Items, eine Prüfung. Kein Wunder, dass die meisten beim psychopathologischen Befund zuerst an Auswendiglernen denken.
Es geht auch anders. Dieses Heft erklärt den Befund in Bildern und Szenen, bevor du auch nur eine Definition liest. Danach ist das Auswendiglernen die halbe Arbeit — weil du weißt, wovon die Rede ist.

Ein Nachmittag statt Wochen — zehn Kapitel, an einem Stück lesbar
Jeder Fachbegriff bekommt eine Zeile „Auf Deutsch“
Vierzehn gezeichnete Merkbilder, die im Kopf bleiben
Wenn dir das bekannt vorkommt, ist das Heft für dich
Du fängst gerade an
Du hast dich für die Überprüfung angemeldet und stehst vor einem Stapel Material, der dich erschlägt. Du weißt nicht, wo du anfangen sollst.
Du lernst schon länger
Du kennst die Begriffe, aber sie bleiben nicht hängen. Beim Aufzählen gerätst du ins Stocken und verwechselst Ähnliches.
Die Prüfung rückt näher
Du brauchst kein weiteres Lehrbuch, sondern Struktur. Etwas, das dir zeigt, in welcher Reihenfolge du überhaupt denken sollst.
Zehn Kapitel, ein Nachmittag
Das Heft geht mit dir einmal an allen sechzehn Items des psychopathologischen Befunds vorbei — in der Reihenfolge, in der du sie im Erstgespräch erhebst.
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Du kannst das schon — du nennst es nur anders
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Erscheinung, Wachheit, Orientierung
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Gedächtnis und Aufmerksamkeit
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Der Denkablauf
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Wahn, Zwang, überwertige Idee
6. Wahrnehmung und Sinnestäuschungen
7. Ich-Erleben und Entfremdung
8. Gefühl, Antrieb, Kontakt
9. Intelligenz, Tagesrhythmus, Suizidalität
10. Und jetzt? — dein Weg ins große Skript
Dazu vierzehn Merkbilder, Eselsbrücken für jedes Item und am Ende der vollständige unauffällige Befund zum Auswendiglernen.

Warum es dieses Heft gibt

Als ich mich selbst auf die Überprüfung vorbereitet habe, bin ich an derselben Stelle hängengeblieben wie fast alle: beim psychopathologischen Befund. Nicht, weil er schwer wäre. Sondern weil er überall als Vokabelliste auftaucht — 260 Fremdwörter, 16 Items, auswendig lernen und hoffen, dass es sitzt.
Was in keinem Material stand: dass hinter fast jedem dieser Wörter etwas steckt, das man längst kennt. Also habe ich mir den Befund selbst neu aufgeschrieben — in Bildern, in Szenen, mit einer Übersetzung für jeden Fachbegriff.
Seitdem begleite ich Prüflinge auf die mündliche Überprüfung, in Einzelcoachings und Lerntrainings. Und ich sehe dort immer wieder dieselben Stellen: das Stocken beim Aufzählen der Items. Die Verwechslung von Wahn und Zwang. Die Unsicherheit, ob Ideenflucht oder Inkohärenz gemeint ist. Genau diese Stellen bekommen in diesem Heft am meisten Platz.
Es ist die Abkürzung, die ich selbst gern gehabt hätte.